Ratgeber

XRechnung-Fehlermeldungen erklärt (BR-DE-15, BR-CO-10, …)

Aktualisiert am 2026-10-06

Der XRechnung-Validator meldet einen Fehler wie BR-DE-15 oder BR-CO-10? Hier steht, was die häufigsten Meldungen bedeuten und wie Sie sie beheben. Die Codes stammen aus den offiziellen Prüfregeln: BR-DE sind deutsche XRechnung-Regeln, BR-CO, BR-S, BR-AE und andere kommen aus der europäischen Norm EN 16931.

Fehler (fatal) machen die Rechnung ungültig, Warnungen nicht. Prüfen Sie Ihre Datei kostenlos im E-Rechnungs-Validator: Bei jedem Fehler aus dieser Liste führt ein Link direkt zur Lösung.

XRechnung-Regeln (BR-DE)

BR-DE-15 Käuferreferenz (BT-10) fehlt

[BR-DE-15] Das Element "Buyer reference" (BT-10) muss übermittelt werden.

Bedeutung: XRechnung verlangt auf jeder Rechnung eine Käuferreferenz. Bei deutschen Behörden ist das die Leitweg-ID. Private Unternehmen nennen Ihnen stattdessen oft eine Bestellnummer oder eine Kostenstelle.

Lösung: Fragen Sie Ihren Kunden, was einzutragen ist. Wenn er nichts vorgibt, ist die Rechnungsnummer der übliche Ersatz. In CII gehört der Wert in ram:ApplicableHeaderTradeAgreement/ram:BuyerReference, in UBL in cbc:BuyerReference.

BR-DE-1 BR-DE-23-a Zahlungsanweisungen (BG-16) oder Bankverbindung (BG-17) fehlen

[BR-DE-1] Eine Rechnung (INVOICE) muss Angaben zu "PAYMENT INSTRUCTIONS" (BG-16) enthalten.

Bedeutung: XRechnung erwartet, dass die Rechnung angibt, wie sie bezahlt werden soll. BR-DE-1 greift, wenn überhaupt keine Zahlungsart angegeben ist. BR-DE-23-a greift, wenn der Zahlungsart-Code Überweisung (30 oder 58) lautet, aber keine Bankverbindung angegeben ist.

Lösung: Ergänzen Sie eine Zahlungsart mit dem Code 58 (SEPA-Überweisung) oder 30 (sonstige Überweisung) sowie Ihre IBAN. In CII: ram:SpecifiedTradeSettlementPaymentMeans mit ram:PayeePartyCreditorFinancialAccount/ram:IBANID. In UBL: cac:PaymentMeans mit cac:PayeeFinancialAccount/cbc:ID.

BR-DE-2 BR-DE-5 BR-DE-6 BR-DE-7 Ansprechpartner des Rechnungsstellers (Name, Telefon, E-Mail) fehlt

[BR-DE-2] Die Gruppe "SELLER CONTACT" (BG-6) muss übermittelt werden.

Bedeutung: Anders als die reine EN 16931 verlangt XRechnung einen Ansprechpartner beim Rechnungssteller mit Name (BR-DE-5), Telefonnummer (BR-DE-6) und E-Mail-Adresse (BR-DE-7). BR-DE-2 bedeutet, dass der gesamte Kontaktblock fehlt.

Lösung: Tragen Sie alle drei Angaben ein. Freiberufler geben einfach ihren eigenen Namen, ihre Telefonnummer und ihre E-Mail-Adresse an. In CII: ram:SellerTradeParty/ram:DefinedTradeContact mit ram:PersonName, ram:TelephoneUniversalCommunication/ram:CompleteNumber und ram:EmailURIUniversalCommunication/ram:URIID. In UBL: cac:AccountingSupplierParty/cac:Party/cac:Contact mit cbc:Name, cbc:Telephone und cbc:ElectronicMail.

BR-DE-3 BR-DE-4 BR-DE-8 BR-DE-9 Ort oder Postleitzahl von Rechnungssteller oder Rechnungsempfänger fehlt

[BR-DE-3] Das Element "Seller city" (BT-37) muss übermittelt werden.

Bedeutung: XRechnung verlangt für beide Parteien Ort und Postleitzahl: Ort des Rechnungsstellers (BR-DE-3), Postleitzahl des Rechnungsstellers (BR-DE-4), Ort des Rechnungsempfängers (BR-DE-8) und Postleitzahl des Rechnungsempfängers (BR-DE-9). Die reine EN 16931 verlangt nur das Land.

Lösung: Tragen Sie die vollständige Postanschrift beider Parteien ein. Häufige Ursache ist eine Software, die die gesamte Adresse in eine Straßenzeile schreibt, sodass die Felder für Ort und Postleitzahl leer bleiben.

BR-DE-16 USt-IdNr. oder Steuernummer des Rechnungsstellers fehlt

[BR-DE-16] Wenn in einer Rechnung die Steuercodes S, Z, E, AE, K, G, L oder M verwendet werden, muss mindestens eines der Elemente "Seller VAT identifier" (BT-31), "Seller tax registration identifier" (BT-32) oder "SELLER TAX REPRESENTATIVE PARTY" (BG-11) übermittelt werden.

Bedeutung: Sobald die Rechnung eine Steuerkategorie verwendet (Normalsatz, Nullsatz, steuerfrei, Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers und weitere), muss der Rechnungssteller steuerlich identifizierbar sein.

Lösung: Tragen Sie Ihre USt-IdNr. (BT-31) ein oder, falls Sie keine haben, Ihre Steuernummer (BT-32). In CII gehören beide in ram:SellerTradeParty/ram:SpecifiedTaxRegistration/ram:ID, mit schemeID="VA" für die USt-IdNr. und schemeID="FC" für die Steuernummer.

BR-DE-14 Umsatzsteuersatz in der Steueraufschlüsselung fehlt

[BR-DE-14] Das Element "VAT category rate" (BT-119) muss übermittelt werden.

Bedeutung: XRechnung verlangt in jeder Steueraufschlüsselung einen Steuersatz, auch für Kategorien ohne Umsatzsteuer wie steuerfrei (E), Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers (AE) oder nicht steuerbar (O).

Lösung: Geben Sie den Steuersatz ausdrücklich an und verwenden Sie 0 für Kategorien ohne Umsatzsteuer. In CII: ram:ApplicableHeaderTradeSettlement/ram:ApplicableTradeTax/ram:RateApplicablePercent. In UBL: cac:TaxSubtotal/cac:TaxCategory/cbc:Percent.

BR-DE-18 Skonto im falschen Format

[BR-DE-18] Skonto Zeilen in muessen diesem regulärem Ausdruck entsprechen: …

Bedeutung: XRechnung kennt für Skonto in den Zahlungsbedingungen (BT-20) ein maschinenlesbares Format. Beginnt eine Zeile der Zahlungsbedingungen mit #SKONTO, folgt aber nicht exakt dem Format, schlägt die Validierung fehl.

Lösung: Schreiben Sie pro Skonto eine Zeile, in Großbuchstaben, ohne Leerzeichen, abgeschlossen mit # und einem Zeilenumbruch, zum Beispiel #SKONTO#TAGE=14#PROZENT=2.00#. Prozentwerte verwenden einen Punkt und zwei Nachkommastellen. Wenn Sie das Skonto nur in Worten beschreiben möchten, beginnen Sie die Zeile nicht mit #SKONTO.

BR-DE-19 IBAN ist ungültig (Warnung)

[BR-DE-19] "Payment account identifier" (BT-84) soll eine korrekte IBAN enthalten, wenn in "Payment means type code" (BT-81) mit dem Code 58 SEPA als Zahlungsmittel gefordert wird.

Bedeutung: Die Zahlungsart lautet SEPA-Überweisung (Code 58), aber die Kontonummer besteht die IBAN-Prüfung nicht. Das ist nur eine Warnung, aber ein Tippfehler an dieser Stelle bedeutet, dass Sie Ihr Geld nicht erhalten.

Lösung: Prüfen Sie die IBAN auf Tippfehler und entfernen Sie Leerzeichen. Liegt das Konto außerhalb des SEPA-Raums und hat keine IBAN, verwenden Sie den Zahlungsart-Code 30 statt 58.

BR-DE-21 Datei ist nicht als XRechnung gekennzeichnet (Warnung)

[BR-DE-21] Das Element "Specification identifier" (BT-24) soll syntaktisch der Kennung des Standards XRechnung entsprechen.

Bedeutung: Die Spezifikationskennung (BT-24) teilt dem Empfänger mit, welchem Standard die Datei folgt. Der Validator hat die Datei gegen die XRechnung-Regeln geprüft, aber die Datei gibt sich nicht als XRechnung aus. ZUGFeRD- und Factur-X-Dateien (Kennung urn:cen.eu:en16931:2017) zeigen diese Warnung systembedingt.

Lösung: Verlangt Ihr Kunde XRechnung, verwenden Sie urn:cen.eu:en16931:2017#compliant#urn:xeinkauf.de:kosit:xrechnung_3.0 als BT-24 (CII: ram:GuidelineSpecifiedDocumentContextParameter/ram:ID, UBL: cbc:CustomizationID). Bei einer ZUGFeRD-Rechnung an ein privates Unternehmen können Sie sie in der Regel ignorieren.

BR-DE-17 Ungewöhnlicher Rechnungstyp-Code (Warnung)

[BR-DE-17] Mit dem Element "Invoice type code" (BT-3) sollen ausschließlich folgende Codes aus der Codeliste UNTDID 1001 übermittelt werden: …

Bedeutung: XRechnung erlaubt nur bestimmte Dokumenttypen: 380 (Handelsrechnung), 381 (Gutschrift), 384 (Rechnungskorrektur), 389 (Gutschriftsverfahren, Selbstfakturierung), 326 (Teilrechnung) sowie die Baurechnungs-Codes 875, 876 und 877.

Lösung: Verwenden Sie für eine normale Rechnung 380. In CII: rsm:ExchangedDocument/ram:TypeCode. In UBL: cbc:InvoiceTypeCode.

BR-DE-27 BR-DE-28 Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sieht falsch aus (Warnung)

[BR-DE-27] In BT-42 sollen mindestens drei Ziffern enthalten sein.

Bedeutung: BR-DE-27: Die Telefonnummer des Rechnungsstellers (BT-42) enthält weniger als drei Ziffern. BR-DE-28: Die E-Mail-Adresse des Rechnungsstellers (BT-43) sieht nicht wie eine E-Mail-Adresse aus, zum Beispiel wegen eines fehlenden @ oder eines Leerzeichens.

Lösung: Tragen Sie eine echte Telefonnummer und eine einfache E-Mail-Adresse wie [email protected] ein, ohne Namen oder spitze Klammern davor bzw. darum.

Summen und Berechnungen (BR-CO, BR-S)

BR-CO-10 Summe der Rechnungspositionen stimmt nicht

[BR-CO-10]-Sum of Invoice line net amount (BT-106) = Σ Invoice line net amount (BT-131).

Bedeutung: Die Summe aller Netto-Positionsbeträge (BT-106) muss exakt der Summe der einzelnen Positionsbeträge (BT-131) entsprechen. Schon ein Cent Differenz genügt, damit die Prüfung fehlschlägt.

Lösung: Runden Sie zuerst jeden Positionsbetrag auf zwei Nachkommastellen und addieren Sie dann die gerundeten Werte. Addieren Sie nicht ungerundete Werte und runden nur die Summe. Prüfen Sie außerdem, dass keine versteckten oder gelöschten Rechnungspositionen mitgezählt werden.

BR-CO-13 BR-CO-15 BR-CO-16 Rechnungssummen gehen nicht auf

[BR-CO-15]-Invoice total amount with VAT (BT-112) = Invoice total amount without VAT (BT-109) + Invoice total VAT amount (BT-110).

Bedeutung: Die Summen müssen festen Formeln folgen: Nettosumme = Positionen − Nachlässe + Zuschläge (BR-CO-13), Bruttosumme = Nettosumme + Umsatzsteuer (BR-CO-15), Zahlbetrag = Bruttosumme − bereits gezahlter Betrag + Rundungsbetrag (BR-CO-16).

Lösung: Berechnen Sie die Summen aus den gerundeten Positionsbeträgen neu. Weicht der Zahlbetrag von der Bruttosumme ab, muss die Differenz als bereits gezahlter Betrag (BT-113) oder Rundungsbetrag (BT-114) angegeben werden.

BR-CO-14 BR-CO-17 Umsatzsteuerbetrag weicht um wenige Cent ab

[BR-CO-17]-VAT category tax amount (BT-117) = VAT category taxable amount (BT-116) x (VAT category rate (BT-119) / 100), rounded to two decimals.

Bedeutung: EN 16931 berechnet die Umsatzsteuer einmal je Steuersatz auf den gesamten steuerpflichtigen Betrag (BR-CO-17), und die Umsatzsteuer-Gesamtsumme der Rechnung muss der Summe dieser Beträge entsprechen (BR-CO-14). Software, die die Umsatzsteuer je Position berechnet und aufaddiert, liegt oft um ein bis zwei Cent daneben.

Lösung: Berechnen Sie die Umsatzsteuer je Steuersatz: steuerpflichtiger Betrag × Steuersatz / 100, gerundet auf zwei Nachkommastellen. Verwenden Sie diesen Wert in der Steueraufschlüsselung und in der Umsatzsteuer-Gesamtsumme.

BR-S-08 Steueraufschlüsselung passt nicht zu den Rechnungspositionen

[BR-S-08]-For each different value of VAT category rate (BT-119) where the VAT category code (BT-118) is "Standard rated", the VAT category taxable amount (BT-116) in a VAT breakdown (BG-23) shall equal the sum of Invoice line net amounts (BT-131) plus the sum of document level charge amounts (BT-99) minus the sum of document level allowance amounts (BT-92) …

Bedeutung: Für jeden Normalsatz auf der Rechnung muss es genau eine Steueraufschlüsselung geben, deren steuerpflichtiger Betrag der Summe der Positionen mit diesem Steuersatz entspricht (zuzüglich Zuschläge, abzüglich Nachlässe).

Lösung: Gruppieren Sie die Rechnungspositionen nach Steuersatz und legen Sie je Steuersatz eine Aufschlüsselung an, zum Beispiel eine für 19 % und eine für 7 %. Typische Ursache ist eine einzige Aufschlüsselung für eine Rechnung mit Positionen zu zwei verschiedenen Steuersätzen.

BR-CO-26 Rechnungssteller nicht identifizierbar

[BR-CO-26]-In order for the buyer to automatically identify a supplier, the Seller identifier (BT-29), the Seller legal registration identifier (BT-30) and/or the Seller VAT identifier (BT-31) shall be present.

Bedeutung: Die Rechnung braucht mindestens eine Kennung des Rechnungsstellers: eine USt-IdNr. (BT-31), eine Handelsregisternummer (BT-30) oder eine andere Verkäuferkennung (BT-29). Eine Steuernummer allein (BT-32) zählt für diese Regel nicht.

Lösung: Ergänzen Sie Ihre USt-IdNr., falls vorhanden. Ohne USt-IdNr. tragen Sie zusätzlich Ihre Steuernummer oder Registernummer als Verkäuferkennung ein. In CII: ram:SellerTradeParty/ram:ID.

Umsatzsteuer-Kategorien (BR-S, BR-AE, BR-E, BR-O)

BR-S-02 BR-E-02 BR-AE-02 USt-IdNr. fehlen für die gewählte Steuerkategorie

[BR-AE-02]-An Invoice that contains an Invoice line (BG-25) where the Invoiced item VAT category code (BT-151) is "Reverse charge" shall contain the Seller VAT Identifier (BT-31), the Seller Tax registration identifier (BT-32) and/or the Seller tax representative VAT identifier (BT-63) and the Buyer VAT identifier (BT-48) …

Bedeutung: Rechnungen mit Normalsatz (BR-S-02) und steuerfreie Rechnungen (BR-E-02) benötigen die USt-IdNr. oder Steuernummer des Rechnungsstellers. Bei Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers (BR-AE-02) wird zusätzlich die USt-IdNr. des Rechnungsempfängers benötigt, weil dieser die Umsatzsteuer schuldet.

Lösung: Ergänzen Sie die fehlenden Angaben. Bei Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers (Reverse Charge) fragen Sie Ihren Kunden nach seiner USt-IdNr. Ohne sie ist Reverse Charge nicht anwendbar. Mehr dazu in unserem Ratgeber zu Reverse Charge.

BR-AE-10 BR-E-10 Befreiungsgrund fehlt

[BR-AE-10]-A VAT Breakdown (BG-23) with VAT Category code (BT-118) "Reverse charge" shall have a VAT exemption reason code (BT-121), meaning "Reverse charge" or the VAT exemption reason text (BT-120) "Reverse charge" (or the equivalent standard text in another language).

Bedeutung: Rechnungen ohne Umsatzsteuer müssen den Grund angeben. Steueraufschlüsselungen mit Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers (BR-AE-10) und steuerfreie Aufschlüsselungen (BR-E-10) benötigen einen Befreiungsgrund als Text (BT-120) oder Code (BT-121).

Lösung: Verwenden Sie bei Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers den Code VATEX-EU-AE und den Text "Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers". Bei steuerfreien Rechnungen geben Sie die Rechtsgrundlage an, z. B. "Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet." (Kleinunternehmer). In CII: ram:ExemptionReason und ram:ExemptionReasonCode im Header-ram:ApplicableTradeTax.

BR-AE-05 BR-E-05 BR-S-05 Steuersatz passt nicht zur Steuerkategorie

[BR-AE-05]-In an Invoice line (BG-25) where the Invoiced item VAT category code (BT-151) is "Reverse charge" the Invoiced item VAT rate (BT-152) shall be 0 (zero).

Bedeutung: Positionen mit Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers (BR-AE-05) und steuerfreie Positionen (BR-E-05) müssen den Steuersatz 0 haben. Positionen mit Normalsatz (BR-S-05) müssen einen Steuersatz über 0 haben.

Lösung: Prüfen Sie die Kategorie je Position: Eine Position mit 19 % muss die Kategorie S haben, eine Position mit 0 % bei einem deutschen Kleinunternehmer (§ 19 UStG) die Kategorie E, eine grenzüberschreitende B2B-Leistung in der Regel AE.

BR-O-02 USt-IdNr. auf einer Rechnung "nicht steuerbar"

[BR-O-02]-An Invoice that contains an Invoice line (BG-25) where the Invoiced item VAT category code (BT-151) is "Not subject to VAT" shall not contain the Seller VAT identifier (BT-31), the Seller tax representative VAT identifier (BT-63) or the Buyer VAT identifier (BT-48).

Bedeutung: Die Kategorie O (nicht steuerbar, außerhalb des Anwendungsbereichs der Umsatzsteuer) verbietet USt-IdNr. auf der Rechnung, sowohl für den Rechnungssteller als auch für den Rechnungsempfänger.

Lösung: Entfernen Sie die USt-IdNr. und identifizieren Sie den Rechnungssteller stattdessen über Steuernummer oder Registernummer. Haben Sie eine USt-IdNr. und ist der Kunde ein Unternehmen in einem anderen EU-Land, ist in der Regel Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers (AE) die richtige Kategorie.

BR-CO-09 USt-IdNr. ohne Länderpräfix

[BR-CO-09]-The Seller VAT identifier (BT-31), the Seller tax representative VAT identifier (BT-63) and the Buyer VAT identifier (BT-48) shall have a prefix in accordance with ISO code ISO 3166-1 alpha-2 by which the country of issue may be identified. Nevertheless, Greece may use the prefix ‘EL’.

Bedeutung: USt-IdNr. müssen mit dem zweibuchstabigen Ländercode beginnen, z. B. DE123456789 oder ATU12345678. Eine deutsche Steuernummer, die im Feld für die USt-IdNr. steht, verstößt gegen diese Regel.

Lösung: Ergänzen Sie das Länderpräfix oder tragen Sie eine Steuernummer ins Feld für die Steuernummer (BT-32) statt in das Feld für die USt-IdNr. ein.

Codes und Struktur (BR-CL, BR)

BR-CL-14 BR-CL-04 BR-CL-23 Länder-, Währungs- oder Einheitencode nicht erkannt

[BR-CL-14]-Country codes in an invoice MUST be coded using ISO code list 3166-1

Bedeutung: E-Rechnungen verwenden feste Codelisten: zweistellige ISO-Ländercodes (BR-CL-14, z. B. DE, nicht "Deutschland"), dreistellige Währungscodes (BR-CL-04, z. B. EUR, nicht "€") und UN/ECE-Einheitencodes (BR-CL-23, z. B. HUR für Stunde, C62 für Stück, nicht "Std.").

Lösung: Ersetzen Sie den Freitext durch den Code. Gängige Einheiten: C62 Stück, HUR Stunde, DAY Tag, MON Monat, LS Pauschale, KGM Kilogramm.

BR-16 Rechnung enthält keine Rechnungspositionen

[BR-16]-An Invoice shall have at least one Invoice line (BG-25).

Bedeutung: Jede E-Rechnung braucht mindestens eine Rechnungsposition, auch wenn Sie nur eine Pauschale abrechnen.

Lösung: Ergänzen Sie eine Position mit Beschreibung, Menge 1, einer Einheit wie LS (Pauschale) und dem Nettobetrag.

Ihr Fehler ist nicht dabei?

Die Prüfregeln umfassen mehrere hundert Codes. CII-SR- und UBL-CR-Meldungen betreffen die XML-Syntax und sind meist Warnungen. Bei allen anderen hilft der Text der Meldung selbst: Er nennt das betroffene Feld mit seiner Nummer (z. B. BT-10). Wenn Sie Ihre Rechnung lieber ohne Fehlersuche erstellen: einvoicegen fragt genau die Pflichtfelder ab und prüft jede Datei vor dem Download mit dem KoSIT-Validator.

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