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Leitweg-ID erklärt: Was gehört in die Käuferreferenz?

Aktualisiert am 2026-10-05

Die Leitweg-ID ist eine Routing-Nummer für Rechnungen an öffentliche Auftraggeber. Sie sagt dem Rechnungsportal der Behörde, welche Stelle Ihre Rechnung erhalten soll. Wenn Sie ein Ministerium, eine Stadt, eine Hochschule oder eine andere öffentliche Einrichtung beliefern, erhalten Sie von dort eine Leitweg-ID, und Ihre XRechnung muss sie enthalten.

Wie sieht sie aus?

Eine Leitweg-ID besteht aus bis zu drei Teilen, getrennt durch Bindestriche: einer Grobadressierung (zum Beispiel ein Bundes- oder Landescode), einer optionalen Feinadressierung und einer zweistelligen Prüfziffer. Beispielformat: 04011000-1234512345-06. Raten Sie sie nie: Sie wird von der Behörde vergeben, an die Sie die Rechnung richten.

Wohin gehört sie?

Die Leitweg-ID kommt in das Feld Käuferreferenz der Rechnung (Geschäftsbegriff BT-10). Im einvoicegen-Formular tragen Sie sie im Feld „Käuferreferenz / Bestellnummer / Leitweg-ID“ ein.

Brauche ich sie auch für Privatunternehmen?

Nein. Leitweg-IDs gibt es nur für öffentliche Auftraggeber. Die XRechnung verlangt aber bei jeder Rechnung eine Käuferreferenz. Bei Unternehmen nehmen Sie deren Bestellnummer oder die Referenz, die Sie von ihnen bekommen haben. Haben Sie keine, setzt einvoicegen Ihre Rechnungsnummer ein; damit ist die Regel erfüllt.

Rechnung übermitteln

Behörden akzeptieren E-Rechnungen meist nicht per normaler E-Mail. Sie nutzen Portale wie die ZRE des Bundes, OZG-RE oder ein Landesportal. Welches das ist, teilt Ihnen Ihr Auftraggeber mit. Dort laden Sie die XRechnung (XML-Datei) hoch.

Mehr zum Format: Was ist eine XRechnung?

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